Umweltzahnmedizin

Sorgenfreie Zähne, ganzheitliche Gesundheit!

Ein heutzutage weit verbreitetes Problem: eine wachsende Anzahl von Menschen leidet unter chronisch entzündlichen Krankheiten wie Hautausschlägen, Allergien, Rheuma, Magen- und Darmerkrankungen oder Parodontitis. Die Umweltzahnmedizin spielt eine entscheidende Rolle bei der Suche nach den Ursachen solcher chronischer Krankheiten. Sie kann feststellen, ob entzündliche Erkrankungen möglicherweise ihren Ursprung im Bereich der Zähne und des Kiefers haben.

Dieser Bereich der Zahnmedizin konzentriert sich auf die ganzheitliche zahnärztliche Behandlung von chronisch kranken Patienten sowie auf die Anwendung individueller und präventiver Behandlungskonzepte für gesunde Patienten. Ihr Ziel ist es, potenzielle “Brennpunkte” in der Mundhöhle zu erkennen und dadurch auch chronisch entzündliche Krankheiten zu verhindern oder zu lindern, die sich auch außerhalb der Mundhöhle auswirken können. Der Umweltzahnarzt sorgt dafür, dass die zahnmedizinischen Materialien, die verwendet werden, die Gesundheit des Patienten auch in Zukunft nicht beeinträchtigen.

Allergische Reaktionen auf Edelmetalle und Nichtedelmetalle (z.B. Modeschmuck) sowie auf acrylhaltige Kunststoffe treten aufgrund zunehmender Belastung sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld immer häufiger auf. Dies hat auch Auswirkungen auf die Zahnmedizin, da Metalle, Kunststoffe und acrylhaltige Komposite nahezu unverzichtbare Materialien in diesem Bereich sind. Die Umweltzahnmedizin beschäftigt sich mit den Auswirkungen von schädlichen Substanzen in zahnärztlichen Materialien, insbesondere mit den chronisch toxischen Belastungen. Dabei sollte auch die Bedeutung von chronisch entzündlichen Störfeldern im zahnärztlichen Bereich für die Therapie zur Stärkung des Immunsystems nicht unterschätzt werden.

Die Hauptbelastungen durch zahnärztliche Werkstoffe umfassen in der Regel Metalle, Kunststoffe, Fluoride, Aldehyde und wurzelbehandelte Zähne. Die Auswirkungen dieser Belastungen auf den Organismus können sehr unterschiedlich sein und werden oftmals als entzündlich, toxisch, allergen oder manchmal sogar als mutagen beschrieben.

Falls eine Unverträglichkeit oder Sensibilisierung vorliegt, wird das Immunsystem des Patienten aufgrund der permanenten Exposition gegenüber zahnärztlichen Materialien, die er 24 Stunden lang im Mund trägt, kontinuierlich mit Fremdstoffen belastet und muss entsprechend reagieren.

Das Hauptziel einer Therapie besteht darin, die Selbstregulation wiederherzustellen, indem möglichst viele Belastungsfaktoren erkannt und beseitigt werden, sowie das Immunsystem zu stärken.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssen sowohl der Therapeut als auch der Patient aktiv an der Therapie teilnehmen. Dies könnte auch die Anpassung bestimmter Lebensgewohnheiten beinhalten.

Falls Sie vermuten, dass Ihr Zahnersatz möglicherweise der Grund für Ihre Beschwerden ist, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind hier, um gemeinsam mit Ihnen den Ursachen Ihrer Beschwerden auf den Grund zu gehen und eine Lösung zu finden, damit Sie von den Schmerzen befreit werden.

Mögliche Auslöser für Unverträglichkeiten

Mögliche Auslöser für Materialunverträglichkeiten oder Sensibilisierungen umfassen verschiedene Substanzen wie quecksilberhaltiges Amalgam, Metalllegierungen wie Gold, Silber, Platin, Palladium oder Kobalt, acrylhaltige Kunststoffe, zahnmedizinische Medikamente oder Wurzelfüllmaterialien.

Darüber hinaus können auch Fehler bei der Verarbeitung von Werkstoffen oder die Verwendung von kieferorthopädischen Drähten aus Nickel zu Sensibilisierungsreaktionen führen. Implantate aus Titan weisen im Allgemeinen eine geringe allergene Potenz auf. Jedoch bedeutet dies nicht, dass sie für jeden Patienten verträglich sind.

Mundbereich als Ursache für chronische Erkrankungen

Um festzustellen, ob Probleme im Mundbereich die Ursache für chronische Erkrankungen bei unseren Patienten in der Zahnarztpraxis sind, führen wir eine ganzheitliche Analyse des Gesundheitszustands durch. Dabei berücksichtigen wir verschiedene Aspekte wie die verwendeten Füllmaterialien in den Zähnen, bekannte Erkrankungen oder Allergien, Vorerkrankungen in der Familie und die vom Patienten berichteten Symptome.

Untersuchung von Materialunverträglichkeiten

Wir untersuchen zudem die Gründe für Materialprobleme und entwickeln maßgeschneiderte Lösungen für jeden einzelnen Patienten. Dabei legen wir großen Wert darauf, Materialunverträglichkeiten bereits vor der Zahnbehandlung mittels umfassender Diagnostik zu erkennen und zu vermeiden. Unterstützt werden wird dabei von Labortests.

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